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Januar 2026
Im Webinar „Jahresausblick 2026“ bei WH SelfInvest gab die professionelle Traderin und zertifizierte Börsenhändlerin Karin Roller einen strategischen Ausblick auf die wichtigsten Märkte für das Börsenjahr 2026. Im Fokus standen die US-Indizes (S&P 500, Nasdaq), der DAX sowie Gold und Silber – ergänzt um Saisonalitäten, Zyklen und charttechnische Schlüsselmarken.
Hinweis: Die Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Schulungszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Handelsempfehlung dar.
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Zu Beginn ordnete Karin Roller das Umfeld ein: Geopolitische Ereignisse können kurzfristig Einfluss nehmen, werden von Märkten aber nicht immer dauerhaft eingepreist. Für den strategischen Ausblick legte sie den Schwerpunkt daher auf historische Muster.
Besonders relevant waren zwei saisonale bzw. zyklische Betrachtungen:
Aus beiden Ansätzen leitete sie eine zentrale Timing-Idee ab: Stärke eher im frühen Jahresverlauf und Richtung Jahresend-Rally – Vorsicht in der Jahresmitte (klassisch „Sell in May“-Logik, jedoch mit Betonung auf Oktober als möglichem Neustart).
Im Jahreschart bleibt der S&P 500 für Karin Roller klar im säkularen Aufwärtstrend. Als besonders wichtige Unterstützungszone hob sie den Bereich um 4.800 Punkte hervor. Dieser Bereich zeigte in der Vergangenheit mehrfach Relevanz und wurde auch in starken Rücksetzern als Orientierung genutzt.
Im Monats- und Wochenchart verwies sie auf:
Ergänzend betrachtete Roller den S&P 500 im Kontext des VIX (Volatilitätsindex). Ein niedriger VIX deutet auf geringe Absicherungsnachfrage und eine grundsätzlich risikofreudige Marktstimmung hin. Historisch treten markante Bodenbildungen häufig erst bei deutlich höherer Volatilität auf – entsprechend bleibt der Markt aus dieser Perspektive eher im „Risk-on“-Modus.
Für den DAX Performance-Index war ein zentrales Thema die längere Seitwärtsphase (Range) der vergangenen Monate. Karin Roller betonte:
Als wichtige technische Marken nannte sie:
Auch hier blieb die Ichimoku-Wolke in der Analyse ein Trendfilter: Solange Wolke und Kurs positiv ausgerichtet sind, bleibt das Basisszenario konstruktiv.
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Beim Euro Stoxx 50 hob Karin Roller hervor, dass der Index ein sehr langfristiges Hoch überwinden konnte. Solche Ausbrüche über mehrjährige oder sogar jahrzehntealte Widerstände gelten in der Charttechnik häufig als starke Signalzonen, weil sie neue Anlegergruppen aktivieren und Bewertungsniveaus neu „freischalten“.
Gold bleibt laut Karin Roller ein Markt mit klarer langfristiger Stärke. Im Jahreschart zeigte sich eine sehr dynamische Aufwärtsbewegung, die im Wochen- und Monatschart durch Trendstruktur und Durchschnittslinien unterstützt wird.
Als wichtige technische Orientierung erwähnte sie:
Silber fiel im Ausblick besonders durch seine starke relative Performance auf. Roller ergänzte die Betrachtung um die Gold/Silber-Ratio (Goldpreis geteilt durch Silberpreis). Sinkt diese Ratio, bedeutet das: Silber steigt stärker als Gold.
Die Ratio kann helfen, relative Stärke zwischen beiden Edelmetallen einzuordnen – ersetzt aber keine eigene Risikoanalyse, da Silber typischerweise deutlich volatiler ist.
Im Live-Teil der Analyse zeigte Karin Roller, wie sie den Nasdaq strukturiert analysiert:
Das Fazit: Der langfristige Trend bleibt positiv, kurzfristige Korrekturen sind jedoch jederzeit möglich – insbesondere, wenn Momentum-Signale schwächer werden.
Der Ausblick 2026 bleibt insgesamt trendfreundlich, insbesondere bei S&P 500, DAX und Nasdaq. Gleichzeitig betonte Karin Roller mehrfach:
Wer Marktideen nicht nur lesen, sondern praktisch nachvollziehen möchte, kann Strategien und Märkte zunächst im kostenlosen Demokonto testen. Zusätzlich bietet der NanoTrader Full Zugriff auf zahlreiche Trading-Strategien, die sich für Analyse, Testing und Weiterbildung eignen.
Möchten Sie den vollständigen Jahresausblick 2026 mit allen Charts, Marktzonen und Erläuterungen von Karin Roller im Detail nachvollziehen, steht Ihnen die Webinar-Aufzeichnung zur Verfügung. Darin erhalten Sie einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Aktienindizes, Edelmetalle sowie die zugrunde liegenden Analyse-Methoden – anschaulich erklärt und praxisnah eingeordnet.
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