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August 2026
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SelbstbedienungDer letzte Handelstag im Monat August ist gestartet und zeigt erst einmal leichtere Notierungen bei den Aktienindizes an. Zuvor hatten wir einen neuen Rekord im DAX erlebt, der sich am Freitag sehr impulsiv vollzog und damit die Aufwärtsbewegung der letzten Woche untermauerte. Insgesamt war der Dax damit besser gelaufen als die Indizes in den USA. Doch was war der Grund dafür?
Die Daten des Ifo-Instituts überraschten positiv. Wir erlebten erneut einen Monat mit steigender Geschäftserwartung und vor allem einen positiven Ausblick auf Basis von 9.000 Befragungen aus den Chefetagen deutscher Unternehmen. Dies brachte den DAX zunächst im Wochenverlauf wieder über 26.000 Punkte und am Freitag auf einen Rekordstand von 26.618 Zählern. Parallel hatte der neue US-Fed-Präsident Kevin Warsh eine robuste Wirtschaft skizziert, was ebenfalls zu einem Push bei den US-Indizes führte. Doch dieser hielt im weiteren US-Handelsverlauf nicht weiter an. Die weiteren Worte auf dem Jackson Hole Symposium sorgten für eine Trendumkehr am US-Markt, denn das Thema der US-Inflation ist weiter präsent und könnte bereits im September zu einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank führen.
Kevin Warsh berief sich auf die weiterhin Inflation. Wir sahen diese in der Vorwoche über den PCE Preisindex. Die Jahresrate des PCE-Index blieb bei im Juli auf 3,7 Prozent bestehen, während leicht niedrigere 3,6 Prozent im Vorfeld erwartet (und eingepreist) worden waren. Am Freitag folgen dann noch die wichtigen Arbeitsmarktdaten, welche wir wieder LIVE kommentieren - hier geht es zur Anmeldung.
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Im DAX sahen wir heute nachgebende Kurse und damit den Rücklauf zum Donnerstags-Bereich inklusive GAP-close am Morgen. Ob sich Freitag nun als "Insel" im Chartbild verankert, bleibt abzuwarten.
Abwarten gilt auch für den Bitcoin, der weiter am 80.000er-Bereich notiert und damit eine Verschnaufpause nach der Rallye ab Mitte August einlegt. Ohne Pause notiert der Ölpreis zum Wochenauftakt höher, nachdem es nach mehreren Wochen der Waffenruhe wieder Gefechte zwischen den USA und dem Iran gab. Diese Eskalation könnte damit weiter fortgesetzt werden, was die Marktteilnehmer über den höheren Ölpreis heute bereits vorwegnehmen.
Wir blicken im ersten Teil zudem auf das Chartbild vom Euro-Dollar und natürlich auf die US-Indizes, die momentan neue Impulse suchen..
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Bei den Tops und Flops an der Wall Street standen erneut zweistellige Kurszuwächse im Fokus, die nach Quartalszahlen entstanden. Zunächst sprachen wir jedoch über das Schwergewicht am US-Aktienmarkt, das Unternehmen Nvidia. Jegliche Unsicherheit über eine nachlassende Nachfrage konnte mit der Veröffentlichung der jüngsten Quartalsergebnisse positiv überschattet werden. Mit der Rekordmarke von 96,2 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz erneut deutlich über den Erwartungen von 92,3 Milliarden US-Dollar. Dieses Plus von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der bereinigte Gewinn je Aktie von 2,22 US-Dollar (erwartet 2,09 US-Dollar) brachten das Interesse an der Aktie zurück. Es war sogar so hoch, dass allein Nvidia den S&P 500 am Donnerstag ins Plus schob, während die Mehrheit der Einzelwerte im Index sogar verloren.
Deutlicher verlor hingegen Marvell Technology an. Dort lag die Steigerung der Quartalsumsätze zum Vorjahr nur halb so hoch wie bei Nvidia. Es waren Rekordzahlen, aber beim Ausblick und den Wachstumsraten hatten Anleger:innen mehr erwartet. Dagegen half auch nicht der Google-Großauftrag, den man im Vorfeld vermeldet hatte.
In Richtung neuer Aufträge und zwar bei neuen Produkten geht es mit Apple in die heiße Phase. Am 9. September soll die neue iPhone-Generation präsentiert werden. Diesmal bereits vom neuen Apple-CEO, denn Tim Cook verlässt nach 15 Jahren das Unternehmen. Was ist genau geplant? Wir spekulieren mit, denn wie gewohnt gibt es im Vorfeld nur Gerüchte.
Stark gelaufen war in der Vorwoche der Software-Sektor. Salesforce legte über 22 Prozent zu. Damit ist die Aktie nach starken Quartalsergebnissen und einer tiefen Integration von der KI Claude (nach Beteiligung an Anthropic) nun aus dem Abwärtstrend ausgebrochen. Auch der Software-Gigant Microsoft war wieder gefragt und könnte technisch nun sein Allzeithoch bei der Aktie ins Auge fassen.
Weniger stark performte PayPal, die nach Gerüchten zu einer Übernahme keine Bestätigung erhielten und damit wieder in eine Abwärtsbewegung übergingen.
Mit Spannung blicken wir auf die anstehenden Quartalszahlen in der neuen Woche und haben uns mit Palo Alto Networks einen Kandidaten herausgegriffen, der womöglich ähnlich stark wie Crowdstrike in der Vorwoche performen könnte. Zudem melden Okta, Snowflake, ZScaler, NIO und Broadcom ihre Bilanzen. Darauf blicken wir dann wieder gesondert in den Einzelformaten.
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