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Wochenausblick

Starker Job-Schock: Kippt jetzt die Börsenrally? DAX & Nasdaq vor Richtungsentscheidung

September 2026

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Der DAX konnte in der Vorwoche die 26.000 Punkte auf Schlusskursebene verteidigen, auch wenn es zwischenzeitlich nach einem tieferen Abrutschen aussah. Doch auf Wochensicht verlor er 1,9 Prozent, was zum neuen Wochenstart erst einmal wieder für fallende Notierungen sorgte. Wir blicken direkt zum Start in den Wochenausblick auf die US-Daten vom US-Arbeitsmarkt. Zuvor hatten die Einkaufsmanager-Indizes in den USA ein gemischtes Bild hinterlassen. Doch seitens des Arbeitsmarktes wurde eine robuste US-Wirtschaft aufgezeigt, die vor einer Woche Kevin Warsh ja bereits in Jackson Hole erwähnte. Konkret wurden im Monat August 162.000 neue Stellen geschaffen, so viele wie seit fünf Monaten nicht mehr. Parallel konnten die Zahlen für Juni und Juli um 55.000 nach oben revidiert werden, was zwar im ersten Moment die Zinsanhebungsangst wieder auf das Parkett rief, aber letztlich ein positives Zeichen für die Wirtschaft darstellen.
 
Mit diesem Impuls schloss die Wall Street die Handelswoche nahe der Pluslinie ab und verringerte den Abstand zum DAX in den mittelfristigen Zeiteinheiten. Genau das kannst du im Ranking sehen, welches wir Dir wieder vorbereitet haben.
 
Parallel dazu gibt es seitens der Geopolitik weitere News. Denn auch an diesem Wochenende gab es kriegerische Auseinandersetzungen im Iran und getroffene Tanker. Auf der anderen Seite scheint es konstruktive Gespräche zwischen den USA und Russland zu geben, was sich positiv auf Europa auswirken kann. Der Wochenverlierer Rheinmetall hatte bereits ein solches Szenario eingepreist. Genaue Ergebnisse sind (wie so oft) abzuwarten.

Aus diesem Grund sehen wir auch zum Wochenstart noch keine Entspannung beim Ölpreis. Auch Gold und Silber notieren fest, wie wir im Chartbild genauer analysieren. Hier könnten womöglich weitere Aufschläge anstehen.

Bei den US-Indizes selbst ist weiterhin die 53.000er-Marke für den Dow Jones, die 7.700 für den S&P500 und die 29.000 für den Nasdaq spannend. Doch erst ab Dienstag, da wir die US-Woche mit einem Börsenfeiertag (Labor Day) starten. Im weiteren Wochenverlauf werden noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise veröffentlicht, sowie eine mögliche Zinserhöhung der EZB steht an.

Wir stellen bei allen Assets die jeweilige Kursentwicklung im Tool des NanoTrader zusammen mit volumenbasierten Indikatoren wie VWAP und Volume Profile dar.                                                                                     
 

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Bei den Tops und Flops an der Wall Street starteten wir mit Sandisk, die um 17 Prozent in der Vorwoche zulegen konnten. Der Speicherhersteller profitiert von einer weiter hohen Nachfrage und hat sich nach der Schwächephase im Spätsommer nun wieder sehr gut entwickelt. Ein Anlauf zu den Allzeithochs ist vom Chartbild aus durchaus ableitbar. Das gilt auch für Nvidia, die wir bereits in der Vorwoche mit einem Szenario bis zu den Allzeithochs darstellen. Auch hier ist die Auftragslage weiter robust, wie die Quartalszahlen untermalten. Gelingt der Run zum Allzeithoch in den kommenden Tagen? Immerhin beträgt der Abstand nur rund 2 Prozent.

Auch Micron Technology profitiert von der Branchensituation und kann wieder zulegen. Der Konzern gab bekannt, die monatliche HBM-Kapazität bis Ende 2026 um bis zu 60.000 Wafer zu erhöhen. Das entspräche einer Verdoppelung und passt zum Aktienkurs, der sich seit Jahresbeginn sogar um 250 Prozent nach oben entwickelt hat.

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Ebenfalls gefragt war nun wieder der Software-Sektor. Nachdem wir in der Vorwoche bereits über Salesforce sprachen, stand heute Adobe auf der Agenda. Ein neuer CEO soll ab Dezember die KI-Strategie zum Erfolg führen. Bereits am Donnerstag kommen die aktuellen Quartalszahlen über die Ticker. Zeitgleich wird Oracle seine jüngste Quartalsbilanz veröffentlichen. Hier lasten hohe Schulden von fast 100 Milliarden auf dem KI-Konzern, aber gleichzeitig ist der Backlog mit über 600 Milliarden sehr hoch gefüllt. Welche Kennzahl beachtet die Börse mehr?

Über Walmart und Strategy, die charttechnisch nun beide wieder spannend erscheinen, kommen wir auch auf Volkswagen zu sprechen. Europas größter Automobilkonzern hatte am Freitag seine Sparpläne veröffentlicht, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Börse honorierte dies mit einem Kurssprung, doch was blieb davon am Montag übrig und wie skizziert sich der weitere Ausblick im Chart?

Auch Broadcom und McDonalds waren im offiziellen Teil dabei, bevor wir auf eure Wünsche eingingen.

Komm gern in der neuen Woche wieder zum Wochenausblick hinzu:

Neues Format zum US-Arbeitsmarktbericht ebenfalls live, wenn Du Dich hier anmeldest                                                          
 

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