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Wochenausblick

Gold & Silber im Höhenflug – Trump und Fed als Kurstreiber? Marktausblick Börse

Januar 2026

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In die letzte Woche des Monats Januar starten wir erneut mit Volatilität. Zunächst gilt es, die News vom Wochenende in den Kursen einzuarbeiten. Hier konnte US-Präsident Donald Trump abermals für Schlagzeilen sorgen, indem er ein Abkommen mit Australien für die Lieferung von Rohstoffen der Kategorie "Seltene Erden" abschloss aber parallel Kanada drohte, im Falle weiterer China-Deals einen Strafzoll zu erheben. Ob und wie stark der Zoll dann tatsächlich in der Praxis ausfällt, darf orakelt werden. Dieses Verhalten kennen wir bereits und mussten es vor genau einer Woche in Europa erst verarbeiten. In Folge dieser Aktion fielen die Kurse, erholten sich aber ab der Wochenmitte wieder. Für ein Plus reichte es im DAX auf Wochensicht nicht, aber der Nasdaq und auch der Dow Jones konnten zumindest das Minus wieder ausgleichen.

Von der Wochenübersicht der Indizes kamen wir direkt auf weitere Wirtschaftsdaten zu sprechen. Denn in den USA konnte mit steigendem Konsumentenvertrauen und einer höheren BIP-Schätzung für das vierte Quartal eine neue Aufwärtsbewegung entstehen. Trägt diese auch die neue Woche hinein? Immerhin erhalten wir am Mittwoch bereits die Einschätzung der US-Notembank Fed zum weiteren Vorgehen bei der Zinspolitik. Eine Abweichung vom aktuellen Kurs wird von Jerome Powell zum Ende seiner Amtszeit hin nicht mehr erwartet. Die starken US-Wirtschaftsdaten und eine vergleichsweise moderate Inflation würden den Raum für Senkungen jedoch zulassen.

Davon ist Deutschland weit entfernt. Erst am Morgen wurde mit dem ifo-Index ein weiterer Indikator zur Einschätzung der Wirtschaft veröffentlicht. Hierbei lag der Geschäftslageindex im Januar bei 85,7 Punkten. Erwartet wurden 86,0 Punkte und ebenso schwächer notierten die Geschäftserwartungen im Januar mit 89,5 Punkten gesunken, welche bei 90,3 Punkte erwartet worden waren. Die erste Stärke im DAX mit Kursen um 24.900 Punkten wurde daher gleich wieder abverkauft. Auch die US-Futures kamen am Morgen nach einer starken Strecke wieder zurück.

Dafür ging die Rallye bei den Rohstoffen in die nächste Runde. Das runde Level von 100 US-Dollar wurde im Silberpreis bereits am Freitag erreicht, heute steht sogar die 110 US-Dollar-Marke auf dem Kurszettel. Auch der Goldpreis kann erneut zulegen und berührt aktuell die 5.100er-Marke. Trotz der Stärke und auch wegen des fast schon parabolischen Anstiegs ist hier Vorsicht geboten. Denn solche starken Bewegungen neigen historisch auch zu schnellen und heftigen Korrekturen. Ab welchem Level diese erfolgt, ist jedoch nicht absehbar.

Im ersten Teil schauen wir ebenso auf den S&P500 und den Russell 2000 in der heutigen Sendung, bevor wir auf verschiedene Einzelaktien näher eingehen.

Wir stellen bei allen Assets die jeweilige Kursentwicklung im Tool des NanoTrader zusammen mit volumenbasierten Indikatoren wie VWAP und Volume Profile dar.                                                            
 

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Bei den Tops und Flops aus der Vorwoche fielen erneut einige Chipwerte auf. Micron Technology legte abermals zweistellig zu und zeigte damit mittelfristig keine Abschwächung von Momentum oder gar einen Trendwechsel. In diesem Fahrwasser lief auch AMD weiter nach oben. Der Konkurrent Intel, welcher in der Vorwoche Quartalszahlen meldete und das Wachstum etwas verlangsamt, geriet jedoch nach dem Zahlenwerk unter Druck. Intel möchte ab 2028 auch Chips für die iPhones von Apple herstellen. Das könnte zu weiterem Wachstum führen. Wachstum, welches aber erst von Apple noch gezeigt werden muss. Auch dazu gibt es weitere Impulse aus den Quartalszahlen in dieser Woche, ebenso von Microsoft, die im Chartbild mit Apple zusammen jüngst in eine technische Korrektur eintauchen. Von daher wird es spannend, ob in dieser Woche der Chipmaschinenhersteller ASML aus Holland, die ebenfalls hohe Erwartungen erfüllen kann. Letztlich gelten volle Auftragsbücher bei den Chipwerten als Hinweis für hohe Bestellungen bei den Maschinen.

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Das DAX-Schwergewicht SAP meldet ebenfalls Zahlen und hat jüngst ein geringeres Wachstum gezeigt. Kann dieser Zweifel jetzt beseitigt werden? Gerade beim Thema Zweifel ist Tesla ebenfalls ein Kandidat, dem hohes Interesse in dieser Woche gelten sollte. Jüngste Auslieferungen lagen unter den Erwartungen, vor allem in Europa schwinden die Marktanteile und global ist BYD nun sogar auf Platz 1 der Elektrofahrzeughersteller auf Basis der Zulassungsdaten aus 2025. Ob Elon Musk hier die richtigen Worte findet und was die Bilanz genau reflektiert, erfahren wir in wenigen Tagen.

Abseits der großen Technologiewerte blickten wir auch auf die UnitedHealth Group. Das Unternehmen geriet im letzten Jahr deutlich unter Druck und vollzieht nun einen ersten aber ernsthaften Versuch, die Abwärtsspirale im Chartbild zu verlassen. Dies kann auch dem Konsumgüterkonzern Procter&Gamble gelingen, der nach guten Quartalszahlen mehrfach hochgestuft wurde. Welche Firmen noch Bilanzen veröffentlichen, stellen wir im Video ausführlich dar.

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