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März 2026
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SelbstbedienungAuch in dieser Handelswoche starten wir das Marktgespräch mit dem Blick auf den Ölmarkt. Die Lage in Iran gilt weiter als angespannt und damit auch der Ölpreis, welcher zwar kurzfristig eine Entspannung durch weiteres Angebot seitens der IEA und Russlands erfuhr, aber mittelfristig vom Konflikt rund um die Straße von Hormus vor einem Nachfrageüberhang steht. Technisch sind daher weiterhin dreistellige Notierungen möglich. Damit einhergehend wirken die Aktienmärkte angeschlagen. Der DAX kann erste Gewinne vom Morgen nicht halten und notiert unter 23.400 Punkten, was die Tiefs der Vorwoche um 23.000 Punkte wieder in Blickweite rückt. Dabei ist die Volatilität jedoch eher gering. Sie legte mit dem Iran-Konflikt deutlicher zu, was wir mittelfristig mit dem VSTOXX noch einmal aufzeigen und bewerten. Doch meist sind solche Volatilitäts-Spitzen nur von kurzer Dauer.
Auch bei den US-Indizes gab es keine Kursgewinne auf Wochenbasis. Der Nasdaq hält sich im Verhältnis zum DAX noch recht gut und auch besser als der marktbreite S&P500 oder Dow Jones. Über die Allzeithochs sprechen wir nicht mehr, sondern eher über die Tiefpunkte aus dem November, welche im mittelfristigen Chartbild nun wieder sichtbar sind. Mit dem Ausbruch aus der wochenlangen Seitwärtsphase könnten diese Ziele aktiviert werden. Wenngleich die Abgaben sich auch über andere Assetklassen hinweg ausdehnen. So sehen wir einen Goldpreis zum Wochenauftakt unter 5.000 US-Dollar und damit genau am 50-Tage-Durchschnitt. Hält dieser Bereich und beginnt dort eine Erholung, ist der mittelfristige Aufwärtstrend weiter intakt. Darunter drohen weitere Abgaben, aus technischer und psychologischer Sicht.
Kryptos sind jedoch gefragt zum Wochenstart. Der Bitcoin kann an seine Widerstandszone um 73.000 US-Dollar ansteigen und Ethereum sogar noch deutlicher zulegen. Ob eine Überwindung gelingt, müssen die weiteren Daten aus den USA zeigen. Am Freitag konnte mit einem höheren Verbrauchervertrauen der Uni Michigan und stärkeren JOLTS-Daten bereits etwas Optimismus bei den Volkswirten zurückkehren. In dieser Woche muss die FED dann zeigen, wie stark sie den Einfluss des Iran-Konfliktes auf die US-Inflation bewertet. Momentan wird nur eine Zinssenkung in diesem Jahr eingepreist.
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Bei den Einzelwerten widmeten wir uns zunächst der starken Woche des Chipherstellers Micron Technology. Damit wurde der Aufwärtstrend bestätigt und im Vorfeld der Quartalszahlen, die an diesem Mittwoch erwartet werden, sind mehrere Analysten sehr positiv gestimmt. Können die Erwartungen erneut übertroffen werden und honoriert dies dann auch die Börse? Wir erinnern uns an die Zahlen von Nvidia, welche im Nachgang einen Abverkauf auslösten. Die Aktien von Nvidia selbst sind seitdem in einer Seitwärtsphase und verlieren deutlich an Volatilität. Kann bei der Entwicklerkonferenz, die heute startet, eine neue Produktkategorie vorgestellt werden? Darauf warten Anleger:innen in diesen Tagen mit Spannung, auch auf die Äußerungen von Meta Platforms. Der Social Media Gigant stellt mittlerweile sogar eigene KI-Chips her und möchte seine Intervalle bei Launches auf 6 Monate verkürzen. Parallel geht das Gerücht bei Reuters um, dass der Konzern noch einmal 20 Prozent seiner Belegschaft entlassen will. Bei 79.000 Angestellten weltweit sind es rund 16.000 Mitarbeitende - das KI-Zeitalter setzt also weiteres enormes Potenzial an Fachpersonal frei, was sich mittelfristig negativ auf den Arbeitsmarkt niederschlagen sollte.
Der CEO von Adobe hat im Zuge der Quartalszahlen das Unternehmen nach 18 Jahren verlassen. Diese Meldung überschattete die ansonsten sehr starken Bilanzdaten, die wir in der letzten Woche in einem Spezialformat noch einmal kommentierten. Wo befindet sich die Aktie aktuell, welche schon im Vorfeld wegen hohem Druck der Konkurrenz unter Druck gekommen war?
Danach blicken wir auf einige Dow Jones Werte und zunächst auf den Modesektor. Nike bleibt als Aktie weiterhin unter Druck, auch wenn im Schuhbereich die Marktführerschaft weiterhin gegeben ist. Bei neuen Trikots, anlässlich der bevorstehenden Fussball-WM, sind erste Preiserhöhungen bereits kommuniziert und sollen helfen, die Erträge zu steigern. Doch die Lagerbestände alter Produkte sind weiterhin das Sorgenthema bei Nike. In der aktuellen Woche meldet übrigens Lululemon auch noch seine Quartalszahlen, deren Aktienverlauf recht ähnlich aussieht. Bleiben wir beim Ausblick, wird neben FedEx auch Alibaba Group mit Spannung erwartet. Desweiteren blicken wir auf Boeing. Die Aktie war einer der Dow Jones Verlierer in der Vorwoche und meldete fast wöchentliche "Probleme" oder Notlandungen von Airlines. Muss man sich beim Chartbild Sorgen machen?
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