CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
April 2026
S&P500-H4-Chart Quelle Nanotrader
Die letzte Analyse war auf eine mögliche Umkehr im Bereich von 7.000 Punkten ausgerichtet. Dieses Szenario wurde zunächst teilweise bestätigt: Es kam tatsächlich knapp über dieser runden Marke zu einer Reaktion nach unten. Problematisch war jedoch, dass die bärische Umkehr im 4-Stunden-Chart nicht stabil genug war. Wer die kleine Umkehrkerze direkt gehandelt hätte, wäre nach kurzer Zeit mit einem kleinen Verlust von rund 20/30 Punkten wieder ausgestoppt worden, da der Markt den Rücksetzer sofort absorbierte und in den nächsten Aufwärtsimpuls überging.In der Folge entstand kein neues sauberes Gegensignal, stattdessen setzte sich die Aufwärtsbewegung fort und lief deutlich über das vorherige Hoch hinaus.
Der Markt befindet sich weiterhin in einem sehr starken Aufwärtsimpuls, der inzwischen allerdings klar überdehnt ist. Der Anstieg von den Tiefs Ende März verlief außergewöhnlich dynamisch, mit mehreren impulsiven Anschlussbewegungen und kaum nennenswerten Korrekturphasen. Genau das spricht kurzfristig für einen reifen Markt, aber noch nicht automatisch für eine fertige Topbildung.
| Niveau | Bedeutung |
| 7.200 | Widerstand |
| 7.164,75 | Orderblock |
| 7.100–7.090 | Zwischenzone |
| < 7080 | erstes Signal der Schwäche |
| 7.050 | Erste Rücklaufzone |
| 7.000 | Zweite Rücklaufzone |
Short unterhalb 7.200
Das Setup ist solide, aber kein glasklarer Trade. Der eigentliche Grund für den Short-Ansatz ist nicht ein bereits vollzogener Trendwechsel, sondern schlicht die massive Überdehnung des vorherigen Anstiegs. Märkte, die in so kurzer Zeit so weit laufen, neigen zumindest zu einem technischen Rücksetzer. Das Ziel bei 7.050 ergibt sich aus der ersten sauberen Unterstützungszone unterhalb der aktuellen Hochkonsolidierung. Fällt der Markt dynamischer durch, wäre 7.000 die nächste markante Anlaufzone.
Attraktiver wird es, sobald der Markt korrigiert. Im Bereich 7.050 bis 7.000 wäre ein Rücklauf aus Trendhandelssicht durchaus gesund. Entscheidend wäre dann, ob Käufer bereit sind, Rücksetzer dort wieder aggressiv aufzunehmen.
Die übergeordnete Struktur lässt sich auch im 240-Minuten-Chart gut ablesen: Nach dem Tief Ende März folgte eine außergewöhnlich starke Erholung. Diese lief nicht in einem ruhigen Trendkanal, sondern eher als impulsiver Repricing-Move mit mehreren nahezu vertikalen Schüben. Solche Bewegungen zeugen von starker Kaufdynamik, erhöhen aber gleichzeitig das Rückschlagpotenzial, sobald das Momentum nachlässt. Die jüngsten Kerzen im Topbereich zeigen, dass der Aufwärtsdruck nicht mehr ganz so mühelos durchzieht wie noch im unmittelbaren Anstieg zuvor. Für sich allein ist das noch kein Topsignal – aber es ist der erste Bereich seit längerer Zeit, in dem Käufer spürbar ins Stocken geraten. Ein konkretes Schwächesignal wäre ein Schlusskurs im H4 unterhalb von 7.080 Punkten.
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Zum Futures-AngebotDiese Analyse stellt keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie dient ausschließlich der technischen Markteinschätzung auf Basis des bereitgestellten Charts und der genannten Preiszonen. Trading an Futures und anderen Hebelprodukten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Entscheidungen sollten stets eigenverantwortlich und mit angemessenem Risikomanagement getroffen werden.
Content: Bernd Senkowski
Autor: Content Management Team
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