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Netflix

Netflix Aktienanalyse – Schlacht um Warner Bros. Discovery belastet

Januar 2026

Netflix (Symbol: NFLX) dürfte jedem Börsianer ein Begriff sein, selbst wenn man kein Kunde des US-Konzerns ist. Das Unternehmen gilt als einer der weltweit führenden Streaming-Dienstleister für Filme, Serie, Dokumentationen, Reality-TV oder auch Stand-up-Comendy. Wurden im Jahr 1997 im Jahr der Gründung von Netflix noch DVDs an die Abonnenten versandt, entwickelte sich das Streaminggeschäft dann Jahr für Jahr rasend schnell. Heute schaut man die Inhalte bequem online oder lädt sich diese auf mobile Geräte, wie beispielsweise Tablets herunter, um sie später offline sehen zu können. Obendrein ist Netflix mit „Netflix Originals“ ein recht bedeutender Produzent eigener Serien und Filme geworden, die international angeboten werden. In diesem Zusammenhang macht der wenn auch enorm teure Griff nach Warner Bros. Disscovery Sinn, um sich deren Studios und deren Streamingbusiness unter den Nagel zu reißen. 

Der Konzern hat seinen Sitz in Los Gatos im US-Bundesstaat Kalifornien.

Derzeit ist Netflix noch nicht in der Lage, die Übernahme von Warner Bros. Discovery als „in trockenen Tüchern“ zu bezeichnen. Paramount Skydance funkte Netflix dazwischen und legte ein wesentlich höheres Barangebot für Warner Bros. Discovery vor. Netflix bietet 82,7 Milliarden US-Dollar für das Studio- und Streaming-Business von Warner Bros. Discovery und exkludiert die klassischen TV-Netzwerke (darunter auch CNN usw.), Paramount Skydance will Warner Bros. Discovery komplett schlucken. 

Nun entscheiden die Aktionäre, aber vor allem die Kartellbehörden und Gerichte über den Fortgang und den Erfolg oder Misserfolg von Netflix. 

Das Wertpapier von Netflix ist Mitglied im führenden Leitindex der Technologiebörse NASDAQ, dem NASDAQ100.
 

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Jahreszahlen im Vergleich und neueste Quartalszahlen, sowie ein Ausblick

Das Fiskaljahr bzw. Steuerjahr entspricht bei Netflix dem Kalenderjahr – Netflix bilanziert jeweils zum 31. Dezember eines jeden Jahres. 

Im Fiskaljahr 2022 erzielte der Konzern einen Umsatz von 31,616 Milliarden US-Dollar, in 2023 waren es bereits 33,723 Milliarden US-Dollar und in 2024 39,001 Milliarden US-Dollar. In dieser Zeit legte auch das operative Ergebnis von 5,633 Milliarden US-Dollar in 2022 auf 6,954 Milliarden US-Dollar in 2023 und schließlich auf 10,418 Milliarden US-Dollar in 2024 zu. Das EBIT betrug in 2022 5,264 Milliarden US-Dollar, in 2023 6,205 Milliarden US-Dollar und in 2024 9,966 Milliarden US-Dollar. Der Jahresüberschuss im Fiskaljahr 2022 lag bei 4,492 Milliarden US-Dollar, in 2023 bei 5,408 Milliarden US-Dollar und in 2024 bei 8,712 Milliarden US-Dollar – innerhalb dieser kurzen Zeit folglich beinahe eine Verdopplung des Überschusses. Das EPS auf vollverwässerter Basis kletterte im Vergleichszeitraum von 9,95 US-Dollar in 2022 auf 12,03 US-Dollar in 2023 und auf 19,83 US-Dollar in 2024. Die Anzahl der auf vollverwässerter Basis ausstehenden Aktien hat sich von 451,290 Millionen Stück in 2022 auf 449,498 Millionen Stück in 2023 reduziert und fiel in 2024 auf 439,261 Millionen Stück recht stark zurück. Dividenden zahlt Netflix nicht – aufgrund der Aktienrückkäufe in hohem Volumen bewirkt man jedoch massiv das Gegenteil der Verwässerung der bestehenden Aktionäre.

Der US-Konzern Netflix publizierte am 21. Oktober 2025 die aktuellen Quartalsergebnisse für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2025 (QIII/FY2025). Parallel dazu wurden auch die Neunmonatszahlen 9M/FY2025 vorgelegt. 

Netflix wies in QIII/FY2025 einen Umsatz von 11,510 Milliarden US-Dollar aus – in QIII/FY2024 waren es noch 9,825 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stieg um 17 Prozent. Das operative Ergebnis legte im Vergleichszeitraum von 2,909 auf 3,248 Milliarden US-Dollar zu, der Überschuss kletterte von 2,364 auf 2,547 Milliarden US-Dollar. Das EPS auf vollverwässerter Basis legte von 5,40 auf 5,87 US-Dollar zu, während die Anzahl der auf vollverwässerter Basis ausstehenden Aktien von 437,898 auf 434,039 Millionen Stück weiter reduzierte.

Für 9M/FY2025 konnte Netflix einen Umsatz von 33,132 Milliarden US-Dollar melden – in 9M/FY2024 waren es 28,754 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis legte in diesem Vergleichszeitraum von 8,145 auf 10,370 Milliarden US-Dollar, der Überschuss von 6,843 auf 8,563 Milliarden US-Dollar zu. Das EPS auf vollverwässerter Basis legte von 15,56 auf 19,67 US-Dollar zu, während die Anzahl der auf vollverwässerter Basis ausstehenden Aktien von 439,757 auf 435,284 Millionen Stück fiel.

Im Rahmen der QIII/FY2025er-Zahlen gab der Konzern einen Ausblick (Guidance) für das vierte Quartal des Fiskaljahres 2025. Der Umsatz wird auf 11,960 Milliarden US-Dollar prognostiziert, das Jahreswachstum 2025 auf 16,7 Prozent, das operative Ergebnis auf 2,860 Milliarden US-Dollar und der Überschuss auf 2,355 Milliarden US-Dollar geschätzt. Auf vollverwässerter Basis dürfte das EPS bei 5,45 US-Dollar eintreffen. 

Für das Gesamtjahr 2025 könnte demnach ein Umsatz von 45,1 Milliarden US-Dollar eintreffen – die operative Marge in 2025 dürfte bei 29 Prozent liegen. 

Am Dienstag, den 20. Januar 2026 stehen die neuesten Quartalsergebnisse von Netflix nach dem US-Börsenschluss zur Veröffentlichung an. Den Konsensschätzungen der Analysten zufolge dürfte für QIV/FY2025 ein EPS von 0,55 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 11,97 Milliarden US-Dollar publiziert werden.
 

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Analysteneinschätzungen – wie schätzen die Investmentbanken das Wertpapier ein?

Um sich ein Stimmungsbild von einer Aktie machen zu können, kann auch auf die zahlreichen, vorhandenen Analystenstimmen zum Wertpapier von Netflix abgestellt werden. Dabei wäre insbesondere auf die aktuelleren Analysteneinstufungen seit dem 01. November 2025 zu achten. Dieses Datum wurde hier bewusst gewählt, denn am 31. Oktober 2025 kam es zu den ersten Meldungen in Bezug auf ein Interesse an einer Übernahme des Studio- und Streaminggeschäfts von Warner Bros. Discovery durch Netflix. 

Die Experten von KeyCorp zum Beispiel vergaben ein Kursziel von 110,00 US-Dollar, votierten aber weiterhin mit „overweight“. Die Experten von Rosenblatt Securities vergaben das Ziel von 105,00 US-Dollar und votierten mit „neutral“. Die Analysten von Wedbush rieten zu „outperform“ und vergaben ein Ziel von 115,00 US-Dollar, TD Cowen rieten zu „buy“ und 115,00 US-Dollar,HSBC rieten zu „buy“ und 107,00 US-Dollar, CFRA zu „hold“ und 100,00 US-Dollar, Jefferies zu „buy“ und 134,00 US-Dollar, Needham zu „buy“ und 150,00 US-Dollar, Goldman Sachs zu „neutral“ und 112,00 US-Dollar, UBS zu „buy“ und 142,00 US-Dollar, Pivotal Research zu „hold“ und 105,00 US-Dollar, Cannaccord Genuity zu „buy“ und 152,50 US-Dollar, Evercore ISI zu „outperform“ und 138,00 US-Dollar, Barclays zu „neutral“ und 110,00 US-Dollar, J.P. Morgan Chase & Co. zu „neutral“ und 124,00 US-Dollar, KGI Securities zu „outperform“ und 135,00 US-Dollar und President Capital zu „buy“ und 130,00 US-Dollar, 

Anhand dieser 17 aktuellen Analysen läge das Durchschnittskursziel für die Aktie bei 122,62 US-Dollar. Die Aktie von Netflix ging an der Technologiebörse NASDAQ am Freitag, den 16. Januar 2026 mit einem Kursverlust von 0,06 Prozent und einem Schlusskurs von 88,00 US-Dollar aus dem Handel. Seit dem Rekordhoch von 134,115 US-Dollar ging es folglich recht kräftig bergab. Auf der Basis des hier errechneten Durchschnittskursziels könnte das Wertpapier von Netflix demnach ein recht deutliches Erholungspotenzial haben.

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Netflix – wie sieht die Aktie derzeit charttechnisch betrachtet aus?

Die vorliegende technische Analyse erfolgt Im Tageschart - als Referenz wird der Kurs der Aktie von Netflix (Symbol: NFLX) an der NASDAQ herangezogen.

Ausgehend vom Verlaufstief des 07. April 2025 von 81,11 US-Dollar bis zum Rekordhoch des 30. Juni 2025 von 134,12 US-Dollar, wären die nächsten Ziele zur Ober- und auch Unterseite mittels der Fibonacci-Analyse zu ermitteln. 

Die Fibonacci-Retracements könnten dann genutzt werden, um mögliche Widerstände abzuleiten und zwar bei 94,38 US-Dollar (0.764%), 101,98 US-Dollar (0.618%), 108,11 US-Dollar (0.50%), 114,25 US-Dollar (0.382%), 121,84 US-Dollar (0.236%) und 134,12 US-Dollar (0.00%). Zur Unterseite kämen die Unterstützungen bei 82,11 US-Dollar (1.00%), sowie bei den Fibonacci-Projektionen von 69,84 US-Dollar (1.236%), 62,24 US-Dollar (1.382%) und 49,97 US-Dollar (1.618%) in Betracht. 

Dem Chartbild wurde hier die EMA200 (hier die Linie in roter Farbe) hinzugefügt. Der Relative-Strength-Index (RSI) notiert mit 26,98 Punkten bereits im technisch überverkauften Bereich.

 


 

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