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Januar 2026
Am 22. Januar 2026 wird Intel seine mit Spannung erwarteten Quartalszahlen veröffentlichen. Diese Ergebnisse sind von besonderer Bedeutung, da sie nicht nur einen Einblick in die aktuelle finanzielle Gesundheit des Unternehmens bieten, sondern auch Hinweise auf die Fortschritte bei Intels ehrgeizigem „5N4Y"-Plan geben könnten. Intel, ein führender Akteur in der Halbleiterbranche, steht in einem intensiven Wettbewerb mit Giganten wie TSMC und Samsung. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, seine Produktionsführerschaft mit dem „Intel 18A"-Prozess zurückzugewinnen. Die bevorstehenden Zahlen könnten entscheidend sein, um das Vertrauen der Anleger in diese Strategie zu stärken.
Im dritten Quartal 2025 konnte Intel einen Umsatz von 13,7 Milliarden USD verzeichnen, was einem Anstieg von 3,2% im Jahresvergleich entspricht. Diese Zahlen deuten auf eine gewisse Stabilisierung hin, insbesondere im PC-Segment, das von einem aufkommenden AI-PC-Zyklus profitierte. Die Bruttomarge übertraf mit 38% die Erwartungen, was auf erfolgreiche Kostensenkungsmaßnahmen hindeutet. Dennoch blieb das Rechenzentrum- und KI-Segment (DCAI) hinter den Erwartungen zurück, und das Foundry-Geschäft verzeichnete operative Verluste von 2,3 Milliarden USD. Die gemischten Ergebnisse führten zu einer enttäuschenden Prognose für das vierte Quartal.
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Für das vierte Quartal 2025 erwarten Analysten einen Umsatz zwischen 12,8 und 13,8 Milliarden USD, was im Mittelwert einen Rückgang von 7% im Jahresvergleich impliziert. Die EPS-Schätzung liegt bei 0,0786 USD, während die Bruttomarge auf etwa 36% geschätzt wird. Diese Zahlen reflektieren die Unsicherheiten, die Intel derzeit begleiten, insbesondere im Hinblick auf die Nachfrage nach AI-PCs und die Herausforderungen im DCAI-Segment. Makroökonomische Faktoren, wie die globale Nachfrage nach Halbleitern und geopolitische Spannungen, könnten ebenfalls Einfluss auf die Ergebnisse haben.
Für Anleger und Trader bieten sich sowohl Chancen als auch Risiken. Ein erfolgreicher Fortschritt bei der Einführung des „Intel 18A"-Prozesses könnte Intel einen bedeutenden technologischen Vorteil verschaffen und das Vertrauen der Investoren stärken. Auf der anderen Seite könnten Verzögerungen oder weitere operative Verluste im Foundry-Segment zu negativen Kursreaktionen führen. Sollte der AI-PC-Zyklus an Fahrt gewinnen, könnte dies das Umsatzwachstum ankurbeln, während ein weiteres Hinterherhinken des DCAI-Segments die Erholung bremsen könnte.
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Demo anfordernDer Earnings Call am 22. Januar 2026 wird entscheidend sein, um mehr Klarheit über Intels strategische Ausrichtung zu gewinnen. Investoren werden besonders auf Updates zum Fortschritt des „Intel 18A"-Prozesses und die Rentabilitätsaussichten des Foundry-Segments achten. Zudem wird erwartet, dass das Management Einblicke in die Nachfrageentwicklung im AI-PC-Bereich und die Nachhaltigkeit der Kostensenkungsmaßnahmen gibt. Fragen zur Guidance für 2026 werden ebenfalls im Fokus stehen, insbesondere in Bezug auf die erwartete Erholung oder mögliche weitere Herausforderungen.
Die bevorstehenden Quartalszahlen von Intel stehen unter erheblichem Druck, die Erwartungen der Investoren zu erfüllen. Während positive Fortschritte bei den technologischen Initiativen und eine Stabilisierung der finanziellen Kennzahlen das Vertrauen stärken könnten, bleiben Risiken bestehen, insbesondere im Hinblick auf die operative Rentabilität und die Nachfrageentwicklung. In den kommenden Monaten wird es entscheidend sein, wie Intel seine strategischen Ziele umsetzt und auf makroökonomische Herausforderungen reagiert. Anleger sollten die Ergebnisse und den anschließenden Earnings Call genau verfolgen, um ein besseres Verständnis für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens zu gewinnen.
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